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Blaidd vom Welzerberg - genannt Balou

seine Geschichte

Balou

Balou war ein Irish Wolfhound,
29.02.2004 bis 08.03.2006
Farbe rot gestromt, Rauhhaar

Züchterin Susanne Ottofülling - www.welzerberg.de

Balous Mama ist Annabell Ogre of Galway
Balous Papa ist Iron Man von Schloß Neuschwanstein

hier gibt es Bilder von Balou


Balous Geschichte:

Tja, eigentlich wollten wir, nachdem leider unsere 8 jährige Briardhündin Shari eingeschläfert werden mußte, erstmal keinen Hund mehr, die Trauer um Shari saß zu tief. Shari war bei uns eine wundervolle Hündin, nur leider total Verhaltensgestört! Zu uns ein Lamm, ging sie alles fremde, ob Mensch oder Hund, massiv an. Wir hatten mit ihr 8 wundervolle Jahre, waren aber auch extrem eingeschränkt und merkten erst im nachhinein, auf was wir alles verzichtet hatten für sie.
Schnell wurde uns aber klar, das es ohne Hund nicht geht, also wurde jede Menge recherchiert und wir entschieden uns: 2 Collies sollten es werden (von einem ordentlichen Züchter um nicht noch mal so einen Hund wie Shari zu bekommen) im Abstand von 2 Jahren - wir sind ja vernünftig :-)
Ich surfte im Netz und suche nach Informationen über Collies, Züchtern etc.
Schnell merkte ich, das die Colliewelt gespalten ist: die einen liebten die "VDH" Collies, die Briten, die anderen mehr die amerikanische Linie, die zwar auch im VHD gezüchtet wird, aber nur als amerikanischen Einschlag. Auch mußte ich feststellen, das es einen VDH Standard bei den Collies gibt und einen amerikanischen, bei dem die Hunde größer sind und auch mehr Farben zugelassen sind. Ich fand einen Züchter im VDH, dessen Hündin mir gefiel, diese sollte auch nur einen Wurf haben. Der Züchter - eigentlich nur eine Privatperson - war uns sympathisch, wir trafen uns ein paar mal und wir entschieden uns, von dieser Hündin sollte es ein Welpe werden. Gleichzeitig stieß ich aber auf die weißen Collies, im VDH verpönt und nicht anerkannt, nach amerikanischem Standard gezüchtet. Da es ja eh irgendwann zwei Collies werden sollten, setzte ich mich mit Frau Noelle in Verbindung und sie lud uns zu ihrem Welpentreffen bzw. der Zuchtschau der amerikanischen Collies ein.
So, nun war ja alles entschieden, die eine VDH Hündin mußte nur noch läufig werden und auch aufnehmen und für später hatten wir den Kontakt zu Frau Noelle.
Irgendwie surfte ich aber weiter, mal hier, mal da und stieß zufällig auf eine Seite mit Irish Wolfhound Welpen - da war doch mal was...
Ich hatte diese Hunde immer geliebt, mir aber nie Gedanken darüber gemacht, selbst einen zu haben - wie denn auch in einer Mietswohnung.
Nun lebten wir aber im eigenen Haus mit Garten, ländlich gelegen....
ich suchte nach Züchtern, schrieb Mails, knüpfte Kontakte. Mein Mann wußte erstmal von nichts - wir hatten uns ja auf 2 Collies geeinigt. Zufällig allerdings waren auf meinem Computer immer Hintergrundbilder von IW´s, im Wohnzimmer lag ein Buch von Irish Wolfhound rum  - und irgendwann fragte mein Mann, was das denn wohl werden soll. Ich schwärmte ihm von diesen Hunden vor, den sanften Riesen, er hatte sie aber noch nie live gesehen und blockte ab.
Karfreitag 2004 bekam ich dann eine Mail von Frau Ottofülling, sie lud uns ein ihre Welpen anzuschauen. Wir wollten an diesem Tag die Collie Hündin in Dortmund besuchen und ich fragte meinen Mann, ob wir nicht auch bei Frau Ottofülling vorbei fahren könnten. Er meinte etwas ungehalten ja, aber nur heute, auf dem Weg nach Dortmund. Na super, das wäre ja ein Überfall bei Frau Ottofülling!
Ich rief sie an und sie sagte tatsächlich ja, kommen sie vorbei. Ich warnte sie noch vor, das mein Mann die Hunde noch nie live und erwachsen gesehen hätte.

2 Stunden später kamen wir bei Frau Ottofülling in Lindlar an, sie wohnt dort so, wie andere Leute gerne Urlaub machen würden. Wir fuhren auf den Hof, aber weit und breit war kein IW zu sehen, 4 Zwergspitze begrüßten uns.
Frau Ottofülling schmunzelte und zeigte uns die Welpen - wir waren hin und weg von diesen Wonneproppen, die mit 5 Wochen schon sehr groß waren.

Irgendwann fragte Frau Ottofüling mich dann ganz leise, ob sie nun die Großen raus lassen dürfte.... das Gesicht meines Mannes werde ich nie vergessen!
Es marschierten 8 ausgewachsene IW´s, angeführt von einem Zwergspitz, auf uns zu. Ruhig, gelassen, ohne zu bellen begrüßten sie uns und wollten sofort beschmust werden - einfach herrlich!!!


wir sind alle ganz lieb!

Mein Mann war schlichtweg beeindruckt und begeistert von diesen Hunden. Wir vereinbarten, eine Woche später noch mal vorbei zu kommen und machten uns dann auf den Weg nach Dortmund zu den Collies - wie klein die doch plötzlich wirkten :-)

Nun, was soll ich noch sagen - die Colliehündin wurde nicht läufig, aber irgendwie haben wir da auch nicht mehr groß nach gefragt. Wir besuchten Frau Ottofülling noch 3 mal, in der Zeit entschieden wir uns schon für unseren Balou.

erstes Foto von Balou

Am 10.Mai 2004 zog der Wonneproppen bei uns ein.
Er war - und ist - ein liebeswerter Drecksack, seine Lieblingsbeschäftigungen sind schmusen, fressen und schlafen. Er ist super ausgeglichen, überhaupt nicht schreckhaft, sehr menschenbezogen und einfach nur ein riesen Schatz!

Er wuchs und wuchs, zeitweise 1 cm pro Woche! Da mußten wir natürlich sehr auf seine Ernährung und seine Bewegung achten. Die Aufzucht eines so großen Hundes ist nicht so einfach, aber wir haben es super hin bekommen.

Krank war Balou eigentlich nie, außer ein paar kleinere Wehwehchen, bis zum 26. Januar 2006! Am 24.Januar sind wir mit ihm zum impfen gefahren, alles ok, am 26. hatte er in der Nacht einen massiven, 20! minütigen epileptischen Anfall. Wir sind nun beim Tierarzt in Behandlung, Balou ist auf Medikamente eingestellt und wir gehen erstmal davon aus, das es ein einmaliger, heftiger Anfall war, ausgelöst durch die Impfung.
Er verträgt die Tabletten mittlerweile sehr gut, wir werden sehen wie es weiter geht, aber heute ist er vom Verhalten her wieder fast so wie vor dem Anfall.

Es war ein riesen Schock für uns, zumal wir noch nie was mit dieser Krankheit zu tun hatten und ich vorher noch nie solche Krampfanfälle gesehen hatte, aber wir denken positiv! Auch mit Medikamenten kann Balou ein ganz normales und glückliches Hundeleben haben und ob es noch mal einen Anfall gibt, werden wir abwarten müssen.

Innerhalb von 6 Wochen verschlechterte sich der Zustand von Balou, erst kaum merklich, dann drastisch. Wir haben die Tabletten noch umgestellt, dies hat aber nicht geholfen. Wir vermuten, das durch den sehr langen ersten Anfall im Gehirn doch mehr geschädigt war, als zuerst angenommen.
Seine Hinterhand versagte am 07. März 2006 total den Dienst, seine inneren Organe müssen auch betroffen gewesen sein (Nieren und Darm Versagen). Nachdem er 24 Stunden gar nicht mehr aufstehen konnte und nur noch gewimmert hat, haben wir ihn erlöst.

Balou ist am 08. März 2006 zur Regenbogenbrücke gegangen

Wir werden Dich nie vergessen mein Kleiner

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© Kathrin Müller 2009